Bettnässen
Ein oft verschwiegenes Thema, wenn das Kind nachts ins Bett macht, obwohl es tagsüber trocken ist. Psychologen vermuten hier Angstzustände und ähnliches.
Wir haben in unserer Praxis schon oft durch Untersuchungen der Schlafplätze andere Faktoren herausgefunden. Viele Kinder stehen förmlich unter Strom bei Nacht.
In vielen Fällen waren es kleine Veränderungen, die das Kind trocken werden lassen und den Familiensegen wieder ins rechte Licht rücken.
Gesunder Schlaf ist die Grundlage zu Gesundheit und Wohlbefinden. Meine Arbeit besteht im Untersuchen von Schlafplätzen. Was hat das mit Bettnässen zu tun ? Betrachten wir mal, was im Körper passiert.
Was ist Bettnässen ?
Meist können Kinder ab dem 2. Lebensjahr ihre Blase auch nachts kontrollieren. Von Bettnässen spricht man, wenn ein Kind, das 5 Jahre oder älter ist, regelmäßig (zweimal im Monat oder häufiger) ins Bett macht.
Wie viele Menschen betrifft es ?
Schätzungen gehen von 10 % aller 7jährigen aus.
Welchen Ansatz verfolgt die Wissenschaft bzw. die Ärzte ?
Der Schlaf ist eine hormonelle Kettenreaktion, bei der Botenstoffe die Prozesse steuern, die in unserem Körper während der Nachtruhe ablaufen. Bettnässen wird in aktuellen medizinischen Publikationen als Folge einer verminderten Produktion des Hormons ADH (Antidiuretisches Hormon) beschrieben.
ADH regelt den Wasserhaushalt des Körpers und sorgt dafür, dass die Blase während der Nacht nicht überfüllt wird. Die ADH-Ausschüttung wird durch das Einwirken anderer Hormone bestimmt.
Als eines der wichtigsten Hormone im Zusammenhang mit Schlaf ist
Melatonin bekannt. Ihm kommt eine besondere Rolle zu, da es den Tag-Nacht-Rhythmus steuert und selbst hauptsächlich im Tiefschlaf bei Dunkelheit entwickelt wird.
Die Mediziner geben den kleinen Patienten also das Hormon ADH, um für einen geregelten Hormonhaushalt zu sorgen.
Warum das Hormon nicht im Körper gebildet wird, darauf geben sie keine Antwort.
Welchen Ansatz verfolgen wir ?
Ich weiß aus vielen Schlafplatzuntersuchungen, dass besonders das Hormon
Melatonin sehr empfindlich auf Elektrosmog und Hochfrequenz reagiert.
Mit anderen Worten: Wenn Ihr Schlafplatz durch diese Dinge belastet ist, stellt Ihr Körper weniger oder gar kein Melatonin mehr her.
An diesem Hormon hängt aber auch die Produktion des Hormons ADH.
Wenn das Bettnässer-Problem also an diesem Hormon liegt (was nicht grundsätzlich der Fall ist), so bringt eine Schlafplatzuntersuchung und Sanierung in sehr vielen Fällen den gewünschten Effekt. Das Kind schläft ohne Belastungen und bildet von alleine Melatonin und dadurch auch wieder ADH.
Das ist unser Weg - der natürliche, ohne Hormone und ohne Eingriffe in das empfindliche Gleichgewicht des Körpers.
Die Ursachen suchen und Störungen beseitigen.
Diskretion ist für unsere Arbeit grundlegend und selbstverständlich.
* Hinweis:
Wir weisen Sie darauf hin, dass es im wissenschaftlichen Sinn keine "Erdstrahlung" und auch keinen "Elektrosmog" gibt.
Konsequenter Weise gibt es in der Lehrmeinung der Schulmedizin auch keinen Zusammenhang zwischen Erdstrahlen/Elektrosmog und körperlichen Beschwerden.