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Jeder hat sicherlich von den roten Blutkörperchen gehört (Erythrozyten).
Sie geben unserem Blut die typische rote Farbe. Es sind die häufigsten
Zellen im Blut aller Säugetiere und somit auch beim Menschen. Unter dem
Mikroskop erscheinen sie als ungefähr gleich große runde Scheiben, die
in der Mitte leicht eingedellt sind (bikonkave Form, 7µm Durchmesser,
2µm Hoch).

Sie dienen dem Transport von Sauerstoff von der Lunge zu den verschiedenen Zellen im ganzen Körper. Für den Abtransport der Verbrennungsrückstände wie dem CO² werden sie auch gebraucht.
Die bikonkave Formen vergrößert ihre Oberfläche und ermöglicht, dass viel Sauerstoff schnell aufgenommen werden kann. Ihre elastische Struktur ermöglicht auch kleinste Äderchen (Kapillare) zu durchqueren. So wird der ganze Körper bis in die Randbereiche versorgt.
Bei der Blutgerinnung verkleben diese Erythrozyten zu langen Ketten. Das
Blut verdickt und Wunden können sich schließen.
Dieser Effekt ist bei Wunden und Verletzungen ein Zeichen für eine gesunde, lebenswichtige
Funktion.
Leider wird dieser Effekt der Verklebung aber auch unter Einfluss von
elektromagnetischen Wellen beobachtet. Es kommt zur sogenannten Geldrollenbildung.
Viele rote Blutkörperchen legen sich aufeinander und bilden lange
Schlangen. Durch dieses Verkleben verkleinert sich die Oberfläche
deutlich. Sauerstoff kann nur noch bedingt aufgenommen werden. Das Blut
wird dickflüssig. Große Ketten können die dünnen Kapillare, also die
feinsten Äderchen, nicht mehr passieren. Der Körper wird nur noch
unzulänglich mit Sauerstoff versorgt, CO² wird schlechter entsorgt. Es
kommt zu einer Sauerstoff-Unterversorgung und die Zellen versauern, wie
man am PH-Wert sieht, im wahrsten Sinne des Wortes.
Dies kann ohne großen Forschungsaufwand sichtbar gemacht werden.
Im März 2005 zeigen zwei Regionalsieger des Wettbewerbs „Jugend Forscht“, wie einfach der Nachweis hierfür ist.
"Jugend Forscht"
Die Abiturienten Maria Ritter und Wasgan Wolski, die baden-württembergischen Regionalgewinner des Wettbewerbes „Jugend-Forscht" , haben dies mit 51 Versuchspersonen gezeigt.
Die Versuchspersonen durften dazu zunächst einen Tag lang nicht mit dem Handy telefonieren. Dann wurde eine erste Blutprobe abgenommen. Danach mussten die Probanden 20 Sekunden lang telefonieren und sich sofort einer zweiten Blutentnahme an Ohren und Finger unterziehen, gefolgt von einer dritten Blutentnahme nach einer Wartefrist von 10 Minuten.
Aus den Blutentnahmen resultieren insgesamt 255 Blutproben, die von den jungen Forschern unmittelbar nach der Entnahme mit einer selbst entworfenen Apparatur aus Mikroskop und Digitalkamera fotografiert und ausgewertet wurden.

Bemerkenswert ist, dass mit Ritter und Wolski zwei völlig unverdächtige Schüler, ein so eindeutiges Resultat mit vergleichsweise kleinem Aufwand zeigen konnten. Diese Schüler können weder dem Lager der Mobilfunkbefürworter noch dem Lager der Mobilfunkgegner zugeordnet werden.
Der Autor dieser Zeilen hat für sich selbst diesen Test gemacht.
Nur hat er nicht ein Handy genutzt, sondern sich 10 Minuten im gleichen Raum aufgehalten, in dem eine Basisstation einer
DECT-Telefonanlage eingeschaltet war. Der Abstand betrug ca. 1,50 Meter. Es wurde zu dieser Zeit kein Gespräch geführt.
Ich war wirklich erschüttert, wie eindeutig die Blutbilder zu unterscheiden waren.
Wie ist es bei Ihnen? Lassen Sie sich beraten.
(Autor Olaf Jensen Biolysa e.V.)
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